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Wirtschaftsinformatik unter den Top Ten

Der demographische Wandel und eine steigende Anzahl von Studienangeboten führen zu einem Wettbewerb unter den Hochschulen. Doch wo informieren sich Interessentinnen und Interessenten im Dschungel der Angebote über Studienorte und Studiengänge? Eine Möglichkeit dazu sind Rankings. Im aktuellen Ranking der Wirtschaftswoche belegt die Hochschule Ravensburg-Weingarten in der Wirtschaftsinformatik den neunten Platz – ein durchaus beachtliches Ergebnis, bedenkt man, dass es sich um eine bundesweite Erhebung handelt.

„Dass wir als kleinere Hochschule deutschlandweit unter den Top Ten sind, ist über alle Maßen beachtenswert“, freut sich Hochschulrektor Professor Dr. Thomas Spägele über das sehr gute Ergebnis. Der Schwerpunkt des Rankings liegt auf wirtschaftsnahen Fächern wie BWL, Maschinenbau, Informatik oder Jura. Für Ihre aktuelle Bestenliste hat das Magazin Wirtschaftswoche die Beratungsgesellschaft Universum beauftragt, 540 Personalverantwortliche von Unternehmen zu befragen. Aus einer Liste aller Hochschulen konnten sie diejenigen wählen, deren Absolventinnen und Absolventen ihre Erwartungen am meisten erfüllen. „Es zeigt sich, dass diejenigen Hochschulen besonders gut abschneiden, die ihre Studierenden am besten auf die Digitalisierung vorbereiten“, sagt Stefan Lake, Deutschland-Chef von Universum.

Digitalisierung ist Trumpf
Dies bestätigt sich an der Hochschule Ravensburg-Weingarten in allen Wirtschaftsinformatik-Studiengängen: „Für uns ist die Digitalisierung ein Synonym für Wirtschaftsinformatik. Und darauf richten wir unsere Angebote aus“, so Professor Dr. Jürgen Friedl, Studiendekan des Bachelor- und Masterstudiengangs „Wirtschaftsinformatik“ an der Hochschule Ravensburg-Weingarten. „Die Wirtschaftsinformatik lebt also gewissermaßen die Digitalisierung.“ Hinzu käme der gute Ruf der Hochschule in den Unternehmen. „Unsere Studierenden lernen von der ersten Vorlesung an, zielorientiert zu arbeiten“, so Professorin Dr. Heidi Reichle, Studiendekanin des Studiengangs „Wirtschaftsinformatik Plus Lehramt“. „Für ihre Bachelorarbeit lösen sie dann im Unternehmen ein Problem. Je besser diese Problemlösung funktioniert, desto mehr spricht das für die Studierenden und für uns.“

Neben dem fächerübergreifenden Trend der Digitalisierung verweist die Wirtschaftswoche in ihrem Ranking auf weitere Entwicklungen: So seien etwa zunehmend Dozentinnen und Dozenten aus der Privatwirtschaft an den Hochschulen tätig und zeigten die praktische Anwendung der mitunter hochkomplexen und theoretischen Materie auf. Das bestätigt sich an der Hochschule Ravensburg-Weingarten auch im Studiengang „Internet und Online-Marketing“, der im vergangenen Jahr erfolgreich an den Start ging. „Bei uns findet Praxisnähe unmittelbar an der Hochschule statt“, sagt Professor Dr. Bela Mutschler, Studiendekan des neuen Studiengangs. „Die Lehrenden sind direkt mit der Praxis vernetzt.“

387 Bewerbungen auf 80 Studienplätze
Im Wintersemester 2016/2017 waren an der Hochschule Ravensburg-Weingarten in den drei Wirtschaftsinformatik-Bachelorstudiengängen insgesamt 80 Plätze zu vergeben. Darauf sind 387 Bewerbungen eingegangen. Mit schließlich 89 Studienanfängerinnen und Studienanfängern hat die Wirtschaftsinformatik in Weingarten eine Auslastung von 111 Prozent.

An der Hochschule Ravensburg-Weingarten freut man sich über das sehr gute Abschneiden und fühlt sich in seiner Strategie bestätigt. Denn – wie es in dem Ranking der Wirtschaftswoche heißt – „Hochschulen, die Trendthemen wie die Digitalisierung auf die Agenda setzen und ein breites Studienangebot bieten, bereiten ihre Studenten am besten auf den Berufseinstieg vor.“

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Text: Christoph Oldenkotte/Simone Müller
Originalbeitrag unter: http://www.hs-weingarten.de

MH am 27.03.2017